Klimaschutz, Lärmsenkung und die nachhaltige Organisation von Verkehrsabläufen sind für die Verkehrswirtschaft wichtige Zielsetzungen. Alle Verkehrsträger – sei es Schiene, Straße, Luftfahrt oder Schifffahrt – bewältigen tagtäglich eine enorme Verkehrsleistung und müssen das mit den Anforderungen des Umweltschutzes verbinden. Dafür benötigen sie gute und verlässliche Rahmenbedingungen.

 

Die Bundesregierung will die CO2-Emissionen bis 2050 auf nationaler Ebene um 80 bis 95 Prozent gegenüber 1990 reduzieren. Eine so weitgehende Dekarbonisierung des Verkehrs setzt unter anderem voraus, dass in Zukunft grundlegend neue Antriebe und Kraftstoffe verfügbar und bezahlbar werden.

 

Für die Emissionsreduktion auf der Straße sind die Elektromobilität, Fahrzeuge mit Gasantrieb sowie Wasserstoff und Brennstoffzelle entscheidend. Darum setzt sich das DVF für die Förderung dieser Antriebs- und Kraftstoffalternativen ein – bei Forschung und Entwicklung, der Infrastruktur und den steuerlichen Anreizen für den Fahrzeugerwerb.

 

Von höchster Bedeutung ist außerdem der gezielte Ausbau der Schieneninfrastruktur, die finanzielle Entlastung des Schienenverkehrs bei der Energiesteuer, die Sicherung des ÖPNV sowie die durchgreifende digitale Vernetzung aller Verkehrsträger.

 

Für den Luftverkehr und den Seeverkehr arbeiten die zuständigen Organisationen ICAO bzw. IMO sowie die EU an neuen internationalen Maßnahmen zur Emissionsbegrenzung.

 

Mit Blick auf die notwendige Senkung der Lärmemissionen hat das DVF einen alle Verkehrsträger umfassenden Aktionsplan entwickelt. Priorität hat die Lärmreduktion an der Quelle. So arbeiten beispielsweise die Bahnunternehmen an der vollständigen Umrüstung auf leise Bremssysteme. Die Bundesregierung will dieses Ziel bis 2020 erreichen. Für einen schnelleren Austausch sind höhere Anreize nötig, da die leisen Bremsen deutlich höhere Kosten verursachen.

 

Aktionsplan Verkehrslärm

 

Positionspapier Schienenlärm an der Quelle reduzieren

 

 

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