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Carsharing braucht einheitlichen Rechtsrahmen

„Durch die Ausweisung von besonderen Parkplätzen werden Carsharing-Fahrzeuge in Zukunft besser verfügbar und sichtbarer. Dafür schafft das Carsharinggesetz einen verlässlichen Rahmen. Es gibt eine Reihe von Ansatzpunkten, wie wir die Qualität und Nachhaltigkeit der Mobilität in den Städten ausbauen können. Carsharing ist ein wichtiger Baustein in einem integrierten Konzept", sagt Dr. Florian Eck, stellvertretender DVF-Geschäftsführer.

 

"Es ist gut, dass der Bund eine Lösung gefunden hat, die sowohl Free-Floating-Konzepte wie auch das stationsbasierte Carsharing umfasst. Auch für künftige Weiterentwicklungen wie Peer-to-Peer-Carsharing sollten wir offen bleiben", so Eck weiter.

 

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Schulte warnt vor Wertschöpfungs- und Know-How-Verlust

Dr. Schulte beim Parlamentarischen Abend des DVF vor 150 Gästen aus Politik und Wirtschaft

"Der Luftverkehrsstandort Deutschland wächst unterdurchschnittlich – seit Jahren. Und dieses geringe Wachstum wird nicht mehr von deutschen Fluggesellschaften getrieben. Dadurch verlieren wir in Deutschland Verbindungsqualität, Wertschöpfung und Know-How. Wir brauchen von der Bundesregierung die Umsetzung konkreter Maßnahmen, um den Standort für die Zukunft zu sichern“, sagte DVF-Präsidiumsmitglied Dr. Stefan Schulte, Vorsitzender des Vorstands Fraport AG.

 

Schulte verwies auf das seit Jahren unterdurchschnittliche Wachstum des deutschen Luftverkehrs. 2016 sind die verkauften Personenkilometer der Airlines weltweit um 6,3 Prozent angestiegen, in Europa um 4,6 Prozent und bei den deutschen Airlines um nur 1,4 Prozent. Trotz der enormen Wirtschaftskraft Deutschlands lag das Passagierwachstum der deutschen Flughäfen 2016 nur bei 3,4 Prozent im Vergleich zu Großbritannien mit 6,2 Prozent oder Spanien mit 11 Prozent.

 

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EU-Verkehrskommissarin Bulc beim DVF

Bulc und Dr. Nußbaum im DVF

Die EU-Kommissarin für Verkehr, Violeta Bulc, kam zu einem fachlichen Austausch mit dem Deutschen Verkehrsforum nach Berlin. Das Thema Multimodalität stand dabei im Vordergrund. Laut Bulc würde Europa die große Chance bieten, einen gemeinsamen multimodalen und digitalen Markt für Personen- und Warenverkehr zu schaffen.

Dem stimmte der DVF-Präsidiumsvorsitzende Dr. Ulrich Nußbaum zu: „Die Entwicklungen im Bereich Multimodalität haben das Potenzial, das Gesamtsystem Verkehr effizienter, umweltfreundlicher, sicherer und auch günstiger zu gestalten. Eine wesentliche Grundlage für Multimodalität ist die Digitalisierung, die wie ein Katalysator wirkt.

 

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